Kotzblog übers Bahnfahren

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Heute gebe ich also meinen Führerschein bei den Grün-Weißen ab.

Natürlich erzähle ich jedem, der es wissen möchte, dass ich als guten Vorsatz für das Jahr 2008, der Umwelt wegen 1/4 weniger Autofahren wollte.

Drei Monate lang werde ich mich nun also jeden Tag über U- und S-Bahn und vielleicht auch über den einen oder anderen Mitstreiter freuen!

Und schreib auf teurem Papier [...]
Damit ich den Frust verlier.

2.1.08 09:25, kommentieren

Geschafft - 66

Es geht also los. Ich habe mir überlegt wie beim Bund so ein Maßband zu kaufen und die Tage in cm daran abzureißen. Aber heutzutage gibt es ja Blogs.

Eigentlich freue ich mich auf die Zeit. Endlich kann ich mal in Ruhe Bücher, meine C't oder sonst was lesen. Mein Handy hat sogar Radio. Ob ich auf den DLF gar nicht verzichten muss?

Die erste Fahrt war gar nicht schlimm. Durch das Buch (Horst Eckert, Königsallee) sogar recht kurzweilig.

Auf dem Düsseldorfer HBF sehe ich eine Bahn wegfahren. Die Fahrplanauskunft hatte mir die gar nicht genannt, daher ärgere ich mich nicht und warte ein paar Minuten. Morgen werde ich aber im hinteren Teil der S-Banh aussteigen, kann so die linke Rolltreppe nehmen und spare so ca. 15 Meter, gebe ein wenig Gas und vielleicht schaffe ich diese Bim dann.

In der U-Bahn dann, hüstelt und räuspert sich mein nettes Gegenüber ohne Unterbrechung. Ein bisschen ekelig.

Also Ohrenstopfen mit in die Tasche legen...

1 Kommentar 2.1.08 18:44, kommentieren

Geschafft - 65

ok - eigentlich "Geschafft - 65,5", aber wir wollen mal nicht päpstlicher sein.

Das erste mal am frühen Morgen:

Erfrischend!

Ich steige an einer Endstation ein und kann die Bahn schon in ihrer Wartestelle sehen. Gerade will ich mich ärgern, dass der Fahrer die Gäste bei der Kälte auf der Straße stehen lässt, da fährt sie die paar Meter vor zur Haltestelle. Uff!

Radioempfang ist ok, aber kein DLF. Schade. Das Buch ist aber gut.
Am HBf lautet die lapidare Durchsage, das die Bahn 10 Minuten später kommt. Mal schauen, ob ich in Summe länger auf Bahnen warte, als ich sonst im Stau stehe.

Am Ziel steige ich unwillig aus. Das Buch fesselt und die Bahn ist schön warm.

Die Reise ging also! Die Warterei am Bahnhof halb so schlimm. Aber ich bin mal gespannt, wie ich das in ein paar Wochen finde...

Derzeit freue ich mich auf die nächsten Abenteuer!

1 Kommentar 3.1.08 10:03, kommentieren

Geschafft - 64

Gestern waren es bei der Abfahrt nur sechs Minuten. Das muss man wohl als pünktlich bezeichnen, wenn man bedenkt, dass die S-Bahn gegenüber einfach wegfiel.
Die Verspätung war aber nicht so schlimm, da ich mich mit meinen Optimierungsbemühen am HBf gründlich vertan habe. Als ich also wie geplant ganz hinten ausstieg, die linke Treppe runter und dann wieder links runter zu U-Bahn – staunte ich nicht schlecht, als ich auf der Gegenspur stand.

Wie konnte ich mich nur so vertan haben?

Seltsam.. Heute also ganz vorne aussteigen, rechte Treppe runter und dann rechts runter zur U-Bahn. Wenn’s nicht klappt ist auch nicht schlimm. Als Autofahrer sieht man immer nur sein Lenkrad und die Augen des Vordermanns in seinem Rückspiegel, vielleicht noch mal rechts und links beim überholen. Aber auf dem Bahnsteig oder in der Bahn, da hat man ja richtig Zeit anzuschauen, was da so rum läuft.

Cool!

Später muss ich mal von dem Fastrrenterpaar, dem Pinguin und dem jugendlichen Ölaugen-lookalike berichten. Phantastisch!

Heute früh fuhr ich das erste mal mit Sohnemann zum Kindergarten. Zum Glück hat er nicht nach dem Auto gefragt. Wie soll ich einem vierjährigen die Sache mit den Treibhausgasen nur erklären?

Eeeehh, neee – er weiß natürlich bescheid.

Bis Montag!

4.1.08 10:05, kommentieren

Geschafft - 63

Wow - so ohne Ferien sind aber gleich doch eine ganze Masse mehr Leute unterwegs. So massiv hätte ich das nicht erwartet. Aber vermutlich ist das auch noch so ein "Montag" Effekt. Morgen weiß ich mehr.

Schon lustig: Nach nur ein paar Tage bahnfahren, nehme ich nur noch zur Kenntnis, wenn eine S-Bahn ausfällt. So heute morgen: Ohne Meldung nicht erschienen - einfach mal nicht gekommen. Keine 20 Min später war dann aber eine da. Alles gut.

Am Freitag, da war auch alles gut - alles super sogar, weil meine Optimierungsanstrengungen tatsächlich fruchteten: In der Bahn ganz vorne rein, am HBf rechts runter... usw... und Bim bekommen. Ganz knapp, aber 10 Minuten gespart.

Jetzt steht es also ca. 78:10, oder so...

7.1.08 16:30, kommentieren

Geschafft - 62

soso... der Engpass ist also offenbar die S-Bahn.

Wenn ich es positiv ausdrücken möchte: Praktisch, man braucht gar nicht pünktlich am Bahnsteig sein.

Also, zu rennen, um zur fahrplanmäßigen Zeit am Bahnsteig zu sein, brauche ich echt nicht. 

So weit das Positive.

Bös gesprochen: Man steht sich in der Regel bis zu 20 Minuten die Beine in den Bauch - auf einem kalten, zügigen Bahnsteig - und wartet doof in der Gegend herum.

Gestern überlegte ich noch, ob diese Bahn nun 5 Minuten früher fährt (hab ich bei Straßenbahnen schon erlebt) oder ob sie 15 Minuten Verspätung hatte.

Wie naiv ich doch noch bin.

:-) 

8.1.08 13:55, kommentieren

Geschafft - 61

Puhhh... gestern is spät geworden.

Das Publikum in den öffentlichen Verkehrsmitteln hat sich dann auch gleich mal rapide geändert. Schon nicht schön neben zwei fetten Fußballprolls auf die Bim zu warten. Allerdings könnte ich mich ob der Dialoge auch die ganze Zeit wegschmeißen. Mir scheint das aber recht gefährlich. Um bei besonders furchbaren Satzkonstruktionen oder besonders abstrusen Schlussfolgerungen nicht laut loszulachen und damit Schläge zu riskieren, habe ich lieber schnell in einen Apfel gebissen. :-)

So ganz sicher bin ich mir aber dann doch nicht, ob die Jungs wirklich so unterbelichtet sind oder ein wenig Theater spielen... Bei der nächsten Vorstellung höre ich mal genauer hin. Vielleicht kann ich dann hier ein paar Zitate beisteuern.

9.1.08 12:00, kommentieren

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